Der CVJM Bickenbach auf dem 50. Bickenbacher Volksfest

vonTim Schmöker

Auch in diesem Jahr war der CVJM wieder mit einem Stand in der Bachgass' im Hof der Familie Hennemann/Pelka präsent. Wie in den vergangenen Jahren boten wir den Besuchern wieder unser "Pilze mit Tzatziki" an. Zusätzlich verkauften wir dieses Jahr eine Auswahl an alkoholfreien Getränken. Außerdem nahmen wir mit einer Fußgruppe und der Eberstädter Feldküche am Jubiläumsumzug am Sonntag teil.

Nachdem die Vorbereitung in den Wochen vor dem Volksfest reibungslos verlief und auch der Einsatzplan im wesentlichen gefüllt war, begannen am Himmelfahrtsmorgen fünf fleißige Mitarbeiter mit dem Aufbau unseres Verkaufstand. Dank der Mithilfe von Herrn Bitter vom Haus Burgwald konnten die Hütten zügig aufgestellt werden. Anschließend waren noch viele verschiedene kleinere Arbeiten zu tun, die sich bis in den späten Nachmittag zogen. Am Abend konnte man aber mit unserem neuen Stand zufrieden sein, hatten wir doch erstmals unseren großen weißen Werbeturm aufgestellt.

Am Freitag morgen mussten dann noch einiges gerichtet werden. Die ein oder andere Lampe war noch defekt und mußte ausgetauscht werden. Außerdem sollte noch eine Tafel mit Bildern über den Ausbau unseres Jugendzentrums informieren. Am Abend ging es aber dann endlich los. Die vielen Anstrengungen waren vergessen, dafür wuchs aufgrund des tollen Wetters die Hoffnung auf einen guten Umsatz während der Festtage. Am Freitag abend wurde diese Hoffnung auch erfüllt. Der Umsatz lag klar über dem der Vorjahre, obwohl sich in den ersten Stunden die Besucher mehr für unsere Bilderwand mit Bildern vom Jugendzentrum interessierten als für unsere Pilze. Die Bickenbacher Falken, die den Stand direkt neben uns hatten, machten wieder mal kräftig Musik. Schon nach kurzer Zeit war klar, daß nach diesem Volksfest jeder, ob er wollte oder nicht, den "Anton aus Tirol" und "die Hände zum Himmel" auswendig kennen wird.

Am Samstag schwand allerdings die Hoffnung auf ein - zumindest finanziell - erfolgreiches Volksfest. Die Temperturen (über 35 C im Schatten, 50 C in der Sonne) waren wohl nicht das richtige Wetter zum Pilze essen. So lag unser Ergebnis nach dem Samstag deutlich hinter dem vom Vorjahr, und das obwohl wir für die Abendstunde erstmals eine Lichterkette zwischen den Schirmen aufgespannt hatten und unser Stand so für die Besucher noch einladender wirkte. Erfreulich war, daß - wie auch an den übrigen Volksfesttagen - immer einige Gruppenstundenteilnehmer am Stand beim Zubereiten und Verkaufen der Pilze halfen.

Der Sonntag war dann praktisch eine Kopie des Samstags. Allerdings gab es an diesem Tag den Jubiläumsumzug durch die Bickenbacher Straßen. Hier nahmen wir mit einer Fußgruppe teil. Wir trugen unsere große CVJM-Fahne durch den Ort und zeigten auf großen Schilder, wofür der CVJM in Bickenbach steht. Für die durstigen Zuschauer hatten wir einen ( für jeden einen ! ) Becher mit kühlem Mineralwasser parat, die wir von der Feldküche aus verteilten und die reisenden Absatz nahmen. Kurz nach dem Umzug gab es das erste obligatorische Volksfestgewitter, das glücklicherweise nur von kurzer Dauer war. Allerdings war es danach nicht wesentlich kühler als davor.

Den Abschluß des Volksfestes bildete in diesem Jahr ein großes Höhenfeuerwerk am Montag, das man von unserem Stand aus sehr gut beobachten konnte. Da der Umsatz an diesem Abend etwas höher als erwartet war, ist es uns doch noch gelungen, in die "schwarzen Zahlen" zu rutschen, auch wenn das Ergebnis in keinem Verhältnis zum geleisteten Aufwand steht. Für das nächste Jahr müssen wir uns wohl genau überlegen, ob wir nocheinmal am Volksfest teilnehmen wollen, und, wenn das der Fall ist, was wir besser machen können.

In einer Nacht- und Nebel-Aktion begannen wir noch am Montag abend mit dem Abbau des Standes. Bis um viertel nach eins war das Zelt abgebaut, der Hänger vollgeladen und sämtliche Tische und Bänke nach Burgwald gebracht. Den Rest erledigten wir gleich am Dienstag morgen. Um 1200 Uhr war das Volksfest 2000 dann endgültig beendet.