Schule
Ein Tag bei den City Kids
Ein Tag bei den City Kids – wenn der Klassenraum Pause macht
60 Schülerinnen und Schüler, drei Klassen, jede Menge Sonnenschein –
und ein Tag voller Abenteuer.
Die Klassen 7a, 7b und 7c, der 16. Oberschule, machten sich auf den Weg zu den
City Kids Leipzig, um einen Tag lang zu erleben, dass Lernen manchmal
auch ganz anders aussehen kann.
Denn an diesem Tag blieb der Klassenraum ausnahmsweise dort,
wo er hingehört: in der Schule.
Raus aus dem Klassenzimmer – rein ins Abenteuer!
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Erlebnispädagogik heißt bei City Kids: gemeinsam etwas erleben, ausprobieren, lachen, manchmal an seine Grenzen kommen – und dabei ganz nebenbei etwas über
sich selbst und die anderen lernen.
60 Jugendliche bedeuteten dabei vor allem eines: Es war einiges los!
Während sonst im Unterricht vielleicht die Frage „Wer hat eigentlich meine Hausaufgaben?“ für Aufregung sorgt, ging es diesmal um ganz andere Herausforderungen.
Wer kann sich auf die anderen verlassen?
Wer übernimmt Verantwortung?
Wer kann zuhören?
Wer gibt nicht gleich auf?
Und vor allem:
Wer hat eigentlich den Überblick?
Die Antwort auf die letzte Frage war vermutlich nicht immer eindeutig.
Aber genau darum ging es.
Gemeinsam geht mehr
Das wunderschöne Gelände der City Kids bot dafür die perfekte Kulisse.
Bei strahlendem Sonnenschein konnte draußen ausprobiert, gespielt und
gemeinsam an verschiedenen Aufgaben gearbeitet werden.
Dabei zeigte sich schnell: Eine Klasse ist mehr als eine Ansammlung von
Schülerinnen und Schülern, die zufällig im selben Raum sitzen.
Gemeinsame Erlebnisse schaffen Begegnungen, die im normalen
Schulalltag manchmal zu kurz kommen.
Plötzlich ist der sonst eher ruhige Mitschüler ein ziemlich guter Teamplayer.
Diejenige, die im Unterricht selten etwas sagt, übernimmt beim nächsten
Spiel eine wichtige Rolle. Und wer bisher dachte, mit bestimmten Klassenkameraden
könne man sowieso nicht zusammenarbeiten, stellt vielleicht überrascht fest:
„Okay … das klappt ja tatsächlich!“
Die Sache mit der Teamarbeit
Natürlich funktionierte nicht alles sofort.
Manchmal musste diskutiert werden. Manchmal gab es unterschiedliche Ideen.
Manchmal waren fünf verschiedene Meinungen gleichzeitig im Raum –
oder besser gesagt: auf dem Gelände.
Aber genau das gehört zur Erlebnispädagogik dazu.
Denn Teamarbeit bedeutet nicht, dass alle immer einer Meinung sind.
Teamarbeit bedeutet, gemeinsam eine Lösung zu finden.
Und wenn das gelingt, darf man sich auch ruhig einmal ordentlich darüber freuen.
Sonne, Spaß und jede Menge Bewegung
Bei bestem Wetter wurde das Gelände ausgiebig genutzt. Bewegung, Spiele und gemeinsame Herausforderungen sorgten dafür, dass es niemandem langweilig wurde.
Und spätestens nach einigen Aktivitäten war auch klar:
Erlebnispädagogik ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, Energie sinnvoll einzusetzen.
Am Ende waren wahrscheinlich nicht nur die Betreuerinnen und Betreuer froh, dass die Gruppe einen ereignisreichen Tag erlebt hatte. Auch die Schülerinnen und Schüler konnten viele neue Eindrücke mitnehmen.
Vielleicht sogar den einen oder anderen Muskelkater.
Schule einmal anders
Ein solcher Tag ist mehr als nur ein Ausflug.
Er bietet Klassen die Möglichkeit, sich außerhalb des gewohnten Klassenraums
neu zu begegnen. Rollen können sich verändern, neue Stärken werden sichtbar
und Beziehungen können wachsen.
Und genau darin liegt die besondere Stärke der Erlebnispädagogik:
Man redet nicht nur darüber, wie wichtig Vertrauen, Teamarbeit und
gegenseitige Unterstützung sind. Man erlebt es.
Mit 60 Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 7a, 7b und 7c, bestem Wetter und einem wunderschönen Gelände waren die Voraussetzungen dafür jedenfalls hervorragend.
Und so bleibt nach diesem Tag bei den City Kids vor allem eine Erkenntnis:
Lernen kann richtig Spaß machen – besonders dann, wenn man
dafür den Klassenraum verlassen darf.
Ein großes Dankeschön an die City Kids für diesen erlebnisreichen Tag und an alle Schülerinnen und Schüler, die sich auf die Abenteuer, Herausforderungen und
gemeinsamen Erlebnisse eingelassen haben.
Und wer weiß – vielleicht war am Ende sogar der ein oder andere froh, am nächsten Morgen wieder ganz gemütlich auf einem Stuhl im Klassenraum sitzen zu dürfen. 😉